HAIFLEISCH IST GIFTIG! Haie sind am gefährlichsten, wenn sie tot sind und wir sie essen.

In einer Studie der Universitäten Mainz und Kiel sind furchterregende Tatsachen bekannt geworden. Prof. Dr. Klaus Heumann von der Universität Mainz hat durch eine von ihm entwickelte neue Form der Analyse eine alarmierende Konzentration von bis zu 1.400 Milligramm Methyl-Quecksilber in einem einzigen Kilogramm Haifleisch gefunden.

Das bedeutet, dass eine Portion von 250 Gramm 350 Milligramm dieses tödlichen Giftes enthält. Das legale Mass, welches von der toxikologischen Abteilung der EPA (Umweltschutzbehörde der USA) als sichere Höchstgrenze festgesetzt wurde, liegt bei 0,1 Milligramm pro Kilogramm des Körpergewichts eines Menschen. Eine Person mit einem Körpergewicht von 155 Pfund würde demnach fünfzig mal die verträgliche Menge des hochgiftigen Methyl-Quecksilbers einnehmen, die laut EPA nur 7 Milligramm betragen darf.

Haifleisch wird bei uns überwiegend als “Schillerlocken” oder auch als “Mako” oder “Blauhai” angeboten.

Wie kommt es zu diesen hohen Methyl-Quecksilberwerten? Anorganisches Quecksilber kommt in geringen Mengen auf natürliche Weise, und auch in größerem Mengen durch die Umweltverschmutzung im Meer vor. Dort wird es von Mikroben, die am Meeresboden leben, aufgenommen und in organisches Quecksilber, auch Methyl-Quecksilber genannt, umgewandelt. Diese Mikroben gelangen beim Verzehr durch Kleinstlebewesen in die Nahrungskette und somit auch in die Fische. Organisches Quecksilber ist ein Gift, welches sich im Körper nie wieder abbaut. Da Haie während Ihrer relativ langen Lebensdauer sehr viel Fisch verzehren, tragen sie ebenfalls eine sehr hochkonzentrierte Menge von dem Gift in ihrem Körper, was sich dort ebenfalls nie abbaut.

Ein Beispiel: Im Jahr 1955 hat sich in der Minamata Bucht bei Kyushu, Japan, eine Tragödie abgespielt. Plötzlich kamen Fälle von zerebraler Lähmung vor. Kinder mit beidseitiger Lähmung und Tetraplegie, auch als Rückenmarkslähmung bekannt, wurden geboren. All diese Kinder waren zudem geistig behindert. In einigen Dörfern waren bis zu 12% der Neugeborenen betroffen. Dies wird im Allgemeinen als “Congenitales Minamata Syndrom” bezeichnet.

Zwischen 1953 und 1965 haben mehr als 100 Männer und Frauen Symptome wie Störungen im zentralen Nervensystem entwickelt. Fälle von Ataxia, auch als Kleinhirn-Blutungen bekannt, Beeinträchtigungen motorischer Bewegungen, starkes Zittern und verminderte Sicht waren plötzlich ungewöhnlich häufig.
Was war geschehen? Erst im Jahre 1959 wurde die Ursache für all diese Krankheiten entdeckt. Die Chisso Corporation hatte jahrelang Quecksilber in die Bucht gegossen. Es gelangte durch die Nahrungkette in die Fische und nach deren Konsum erkrankten die Menschen.

“Organisches Quecksilber ist ein Killer”, sagt Prof. Dr. Hermann Kruse von der Universität in Kiel. “Es ist eines der biologisch meist aktiven und gefährlichsten Gifte für den Menschen. Es funktioniert wie eine Art Trojanisches Pferd, denn es kann sich ganz leicht durch alle Sicherheitsbarrieren des menschlichen Körpers hindurch arbeiten. Das ist etwas, was andere Gifte nicht so einfach können.”
Sogar die diaplazentale Barriere, der Trennmachanismus zwischen dem Blut der Mutter und dem des Embryos, kann es nicht zurückhalten. Deshalb kann es schnell zu einer “intra-uterinen Methyl-Quecksilber-Vergiftung” kommen, die dem Baby schwere Schäden zufügt. Diese Vergiftung kann auch in Nierenversagen resultieren, die Fruchtbarkeit der Frau negativ beeinflussen und in grösseren Mengen sogar tödlich sein. In den letzten 30 Jahren hat die Minamata-Krankheit mindestens 3.000 Menschenleben gekostet. Die meisten davon hatten ihre Ursache im Konsum von vergifteten Fischen, Haien, Walen, Delfinen und Thunfischen.

Es ist ironisch, dass Haiflossensuppe, die manche Menschen als Aphrodisiakum ansehen, in Wirklichkeit Männer impotent und Frauen unfruchtbar machen kann.
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